Ilka Ernhardt - über mich
Ich bin Ilka Ernhardt, Gründerin von Freiraum Business. Ich unterstütze selbstständige Finanzberater dabei, Prozesse zu strukturieren, operative Aufgaben sinnvoll zu organisieren und ihr Unternehmen so aufzustellen, dass nicht mehr alles an ihnen selbst hängen bleibt.
Dabei geht es mir nicht darum, Dir einfach nur Aufgaben abzunehmen. Ich möchte Strukturen schaffen, die langfristig funktionieren – damit Du mehr Zeit für Deine Kunden, die Weiterentwicklung Deines Unternehmens und nicht zuletzt für Dein eigenes Leben hast.
Was Ilka Ernhardt mit Freiraum verbindet
Freiraum ist für mich kein schöner Begriff für eine Website. Er beschreibt ziemlich genau, wie ich heute arbeiten und leben möchte. Nach rund 25 Jahren im Category Management habe ich Anfang 2024 den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt. Diese Entscheidung war nicht spontan. Sie war das Ergebnis vieler Jahre, in denen ich gelernt habe, Verantwortung zu übernehmen, Prioritäten zu setzen und auch unter Zeitdruck den Überblick zu behalten.
Mit der Selbstständigkeit wollte ich mir bewusst mehr Freiheit schaffen. Nicht weniger arbeiten, sondern anders: eigenverantwortlicher, flexibler und klarer. Als ich nach Griechenland auswanderte, bekam dieser Gedanke noch einmal eine andere Bedeutung. Ich wollte nicht mehr nur über Freiraum sprechen, sondern ihn selbst leben. Genau daraus entstand Freiraum Business.
Und je länger ich mit selbstständigen Finanzberatern arbeite, desto klarer sehe ich: Viele von ihnen wünschen sich genau das Gleiche. Nicht unbedingt weniger Arbeit, sondern weniger Reibung, weniger Kleinkram und weniger Abhängigkeit von Aufgaben, die eigentlich längst anders organisiert sein könnten.
Freiraum entsteht für mich nicht dadurch, dass Aufgaben verschwinden. Er entsteht dadurch, dass Strukturen entstehen, die tragen.
Gute Arbeit braucht nicht mehr Stunden. Sie braucht bessere Strukturen.
In der Zusammenarbeit mit Finanzberatern sehe ich immer wieder dasselbe: Die eigentliche Beratung ist häufig gar nicht das Problem. Zeit und Energie gehen an vielen kleinen Stellen verloren – durch fehlende Unterlagen, Rückfragen, manuelle Abläufe, unklare Zuständigkeiten oder Prozesse, die jedes Mal etwas anders funktionieren.
Das wirkt zunächst oft harmlos. In Summe entstehen daraus aber genau die Reibungsverluste, die den Arbeitstag unnötig voll machen. Aufgaben dauern länger, Fehler schleichen sich leichter ein und konzentrierte Arbeit wird immer wieder unterbrochen.
Genau dort setze ich an. Ich schaue nicht nur darauf, welche Aufgabe erledigt werden muss, sondern warum sie überhaupt entsteht. Wo beginnt die unnötige Schleife? Welche Information fehlt immer wieder? Was lässt sich standardisieren, delegieren oder vereinfachen?
Denn mein Ziel ist nicht, noch mehr in einen ohnehin vollen Arbeitstag zu packen. Mein Ziel ist, Strukturen zu schaffen, durch die Arbeit klarer, verlässlicher und mit weniger Reibung funktioniert.
25 Jahre Erfahrung haben mich eines gelehrt: Struktur macht einen Unterschied.
Category Management bedeutet weit mehr als Produkte oder Sortimente zu steuern. Es bedeutet, Zahlen zu verstehen, Prioritäten zu setzen, Entscheidungen vorzubereiten, Schnittstellen zu koordinieren und unterschiedliche Interessen zusammenzubringen. Genau das habe ich über viele Jahre gemacht.
Ich habe gelernt, dass gute Ergebnisse selten daran scheitern, dass Menschen nicht genug arbeiten. Häufig scheitern sie an unklaren Zuständigkeiten, fehlenden Informationen, unnötigen Schleifen oder daran, dass niemand das große Ganze im Blick behält. Diese Erfahrung prägt meine Arbeit bis heute.
Wenn ich heute in ein Unternehmen schaue, sehe ich nicht nur einzelne Aufgaben. Ich sehe Zusammenhänge: Wo entstehen Rückfragen? Warum fehlt Information? Welche Aufgabe landet immer wieder bei derselben Person? Was passiert, wenn der Inhaber einen Tag nicht erreichbar ist? Und was davon lässt sich so strukturieren, dass es künftig einfacher läuft?
Seit rund zwei Jahren arbeite ich speziell mit Finanzberatern. Dabei habe ich sehr schnell gemerkt, wie stark gerade in dieser Branche fachliche Qualität und operative Struktur miteinander verbunden sind. Denn ein Berater kann fachlich hervorragend sein – wenn im Hintergrund Prozesse fehlen, kostet das trotzdem Zeit, Energie und am Ende oft auch Nerven.
Ich möchte mich irgendwann überflüssig machen.
Eines der besten Dinge, die ein Kunde irgendwann zu mir sagen könnte, ist: „Juhu, ich brauche Ilka jetzt nicht mehr.“ Nicht, weil die Zusammenarbeit dann gescheitert wäre. Sondern weil sie funktioniert hat.
Für mich ist ein Projekt dann erfolgreich, wenn Abläufe nicht mehr nur im Kopf des Unternehmers existieren, wenn klar ist, wer was macht, Informationen dort liegen, wo sie gebraucht werden, weniger Rückfragen entstehen und niemand erst suchen muss, wie etwas beim letzten Mal gelöst wurde.
Ich möchte nicht dauerhaft die Person sein, die jedes Problem auffängt. Ich möchte Strukturen schaffen, durch die viele dieser Probleme gar nicht mehr entstehen.
Und genau deshalb braucht nachhaltige Veränderung Zeit. Neun Monate Mindestlaufzeit sind für mich kein willkürlich gewählter Zeitraum. Prozesse müssen verstanden, verbessert, getestet und im Alltag verankert werden, bevor sie wirklich tragen.
Am Ende soll nicht die Frage stehen: „Wie schaffen wir das ohne Ilka?“ Sondern: „Gut, dass es jetzt auch ohne Ilka funktioniert.“
So arbeite ich
Ich arbeite strukturiert, eigenverantwortlich und mit dem Anspruch, Dinge nicht nur zu erledigen, sondern wirklich besser zu machen.
Wenn ich eine Aufgabe übernehme, schaue ich deshalb immer auch auf den Ablauf dahinter: Warum entsteht sie? Wo gehen Informationen verloren? Welche Rückfragen wiederholen sich? Was kann vereinfacht, standardisiert oder sinnvoll delegiert werden?
Eine meiner Faustregeln dabei: Wenn etwas mehr als dreimal auf dieselbe oder eine sehr ähnliche Weise erledigt wird, lohnt es sich zu prüfen, ob daraus ein klarer Standardprozess werden sollte. Genau dafür sind SOPs da. Sie sichern Wissen, schaffen Klarheit und sorgen dafür, dass Abläufe nicht jedes Mal neu erfunden werden müssen.
Ich spreche Dinge offen an, wenn ich Verbesserungspotenzial sehe. Nicht, weil jeder bestehende Prozess schlecht ist, sondern weil gute Lösungen im Alltag funktionieren müssen – auch dann, wenn es stressig wird, Unterlagen fehlen oder mehrere Themen gleichzeitig zusammenkommen.
Für mich bedeutet gute Zusammenarbeit deshalb: mitdenken, Verantwortung übernehmen und Strukturen schaffen, die nicht nur heute entlasten, sondern auch morgen noch tragen.
Was mir außerhalb des Businesses wichtig ist
Berge und Meer sind für mich keine Kulisse, sondern Orte, an denen ich Kraft und Energie tanke. Dort werde ich ruhig, bekomme den Kopf frei und merke immer wieder, wie wichtig es ist, Abstand zu gewinnen und neue Perspektiven zuzulassen.
Auch das Ultralaufen gehört für mich genau dazu. Lange Distanzen bedeuten für mich nicht nur Ausdauer, sondern auch Fokus, Disziplin und die Fähigkeit, Schritt für Schritt weiterzugehen – gerade dann, wenn es anstrengend wird.
Und dann sind da noch Katzen. Ich liebe ihre Eigenständigkeit, ihre Ruhe und diese ganz besondere Mischung aus Nähe und Freiheit. Eigene Katzen habe ich aktuell nicht, aber sie gehören für mich trotzdem ganz klar zu den Dingen, die mein Leben bereichern.
Vielleicht passt genau deshalb der Name Freiraum so gut zu mir. Für mich bedeutet Freiraum nicht, möglichst wenig zu tun. Sondern bewusst zu entscheiden, wofür ich meine Zeit und Energie einsetze – im Business genauso wie im Leben.